Emilie Schlösser im Interview

Justiz-Skandale müssen öffentlich werden“, sagt Emilie Schlösser aus dem Ravensburger Raum. In einer Sammel-Petition sollen schwerwiegende Justiz-Fälle nicht nur an den baden-württembergischen Landtag gehen, diese Petition wird sie auch an den Petitionsausschuss nach Berlin senden. Das hat Emilie Schlösser in einem Interview mit NACHRICHTEN REGIONAL Ende November bekanntgegeben. Nach ihrem Aufruf haben sich inzwischen zahlreiche Justiz-Opfer bei ihr gemeldet, die Fälle sollen bis im Jahr 2021 in einem BUCH zusammengefasst und veröffentlicht werden. Wie es mit ihrem eigenen Fall weitergeht, möchte sie allen Interessierten bekannt machen. Sie macht in ihrem Video-Beitrag auch allen Justizgeschädigten Mut, den Kampf gegen Justiz-Willkür nicht aufzugeben. Nur wer den Kampf aufgebe, habe ihn schon verloren, sagt sie. Siehe LINK:

Am 6. Mai 2015 wurde bereits vom Münchner Justizopferverein eine DEMO auf dem Münchner Marienplatz organisiert, um schwerwiegende Justiz-Fälle öffentlich zu machen. Anwesend war seinerzeit auch Gustl Mollath, der über seinen siebenjährigen Aufenthalt in der Psychiatrie berichtete. Auch Emilie Schlösser wurde Gelegenheit gegeben, ihren Fall auf dem Münchner Marienplatz öffentlich zu machen. Gastredner waren seinerzeit die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Bundessozialminister Norbert Blüm (CDU), der auch sein BUCH „Einspruch“ – Wider die Willkür an deutschen Gerichten, vorstellte. Emilie Schlösser war wegen ihres Falles auch Ende August 2014 in Berlin, um dem damaligen Bundesjustizminister Heiko Maas ihre Unterlagen zu übergeben. Den Kamp hat sie bis heute nicht aufgegeben. Sie sagt: „Ich werde den Kampf bis zum bitteren Ende weiterführen“. Inzwischen ist ein Ravensburger Rechtsanwalt dabei, sich im Labyrinth ihrer Unterlagen durchzuarbeiten.  Denn es hat sich eine neue Tür für Emilie Schlösser geöffnet. Beim Landgericht Stuttgart wurde Anfang November 2020 ein neuer Bereich „Commercial Court“ eingerichtet, eine Anlaufstelle für wirtschaftsrechtliche Streitverfahren, die bereits ihre Arbeit aufgenommen haben. Einen Antrag für ihre Klage hatte sie Mitte November vorsorglich schon mal gestellt und auch bereits eine Antwort darauf erhalten. Ein Rechtsanwalt muss diese Klage in Stuttgart bei „Commercial Court“ einreichen.

Nun darf man gespannt sein, wie es im Fall Schlösser weitergeht. Läuft alles nach Plan, kann die Klage des Ravensburger Rechtsanwalt bereits Anfang 2021 beim Landgericht eingereicht werden. Mehr über den Fall Schlösser kann man hier aufrufen: https://skandal-rv.de.

Wir bleiben für Sie am Ball und werden unsere Leserinnen und Leser auf dem Laufenden halten.

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