Verein hat sich Vieles vorgenommen – Größtes Ziel: Justizopfern zu helfen!!

Reibungslos, mit vielen neuen Mitgliedern und Interessierten, konnte am vergangenen Samstag der Verein „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege e.V.“ (FTGR) den Grundstein für einen Bundesverband legen. (Nachrichten-Regional berichteten bereits am 10.11.2013 darüber).  Zügig wurde von den Mitgliedern die Tagesordnung abgearbeitet und es wurde eine neue Satzung verabschiedet.  Der amtierende Vorstand wurde entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Karin Hurrle in ihrem Amt einstimmig bestätigt. In ihrem Rückblick äußerte sich die Vorsitzende zufrieden mit der bisherigen Arbeit. Wenn man auch eine lange Wegstrecke mit vielen Hürden und Unannehmlichkeiten bis zum heutigen Tage habe zurücklegen müssen, so sei sie doch zuversichtlich, nun mit der neuen Mannschaft die eigentliche Arbeit beginnen zu können, denn der Spreu vom Weizen habe sich auf dieser 3jährigen Wegstrecke getrennt.

Ganz wichtig sei nun für sie, Kontakte mit den anderen Bundesländern aufzunehmen. Auch wolle sich der Verein gezielt um Interessengruppen kümmern, wie z.B. die Leipziger mit Brigitte Schneider, die sich schon jahrelang gegen Psychiatriemissbrauch und Zwangspsychiatrisierung engagiert. Als eines der wichtigsten Ziele sei für sie persönlich auch die Korruptionsbekämpfung. Karin Hurrle führte das an vielen Beispielen an, eines davon sei auch das Engagement der Ravensburger Bürgerinitiative „Warnglocke“, um deren Probleme man sich nun primär kümmern wolle.

Viel Leid und Elend habe die Vorsitzende während ihres 3jährigen Engagements für Justizgeschädigte erleben müssen, die man in einem Rechtsstaat wie Deutschland überhaupt nicht vermutet hätte. Karin Hurrle, die sich auch schon seit Jahren für „Mobbingopfer“ einsetzt, will auch hier weiterhin aktiv bleiben. Für ihre gemeinsame Arbeit konnte sie auch den ehemaligen Drogenfahnder Dirk Lauer www.behoerdenstress.de gewinnen. Damit über eine mögliche Gesetzesänderung nachgedacht werden kann, will sie nun über den Verein die Politik sensibilisieren. Sie sei derzeit auch mit einem rheinland-pfälzischen Rechtsanwalt im Gespräch, der sie bei ihrem Engagement unterstützen soll. Einen Antrag habe der Verein bereits von dem Arbeitskreis des FTGR erhalten, eine bestehende Stiftung zu unterstützen, damit für solche Zwecke ein „Sozialfonds“ eingerichtet werden kann.

Mit dem Einbinden der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen habe man den ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Karin Hurrle geht davon aus, dass bei Bekanntwerden der Gründung des Bundesverbandes,  sich weitere Interessengruppen aus anderen Bundesländern bei dem Verein melden werden. Dies wäre zumindest ein weiterer Weg, eine Vernetzung in ganz Deutschland herzustellen. Mehr Informationen über den FTGR e.V. erhält man unter  http://verein-ftgrev.de (red.)

Und hier ein weiterer LINK zu einem Bericht: : http://rrredaktion.eu/die-gruendung-eines-bundesverbandes-wurde-am-9-11-13-vollzogen-verein-foerderung-von-transparenz-und-gerechtigkeit-in-der-rechtspflege-e-v-auch-ravensburger-bawue-sind-jetz